Vier weitere Staaten – Albanien, Kroatien, Côte d’Ivoire und San Marino – haben die Artemis Accords unterzeichnet, wie die NASA bekannt gab. Mit diesen Beitritten wächst die Zahl der teilnehmenden Länder auf insgesamt 76.

Mit den neuen Unterzeichnern arbeiten nun laut NASA fast 40 % aller Staaten weltweit über das Rahmenwerk mit der US-Raumfahrtbehörde zusammen. Die Behörde hob zudem hervor, dass inzwischen nahezu zwei Drittel der Staaten, die den Weltraumvertrag von 1967 ratifiziert haben, auch den Artemis Accords beigetreten sind.

Das Abkommen wurde ursprünglich im Jahr 2020 von den Vereinigten Staaten und sieben weiteren Nationen ins Leben gerufen. Wie NASA-Administrator Jared Isaacman mitteilte, trat fast ein Drittel aller derzeitigen Unterzeichnerstaaten erst seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Trump bei.

Isaacman betonte, das wachsende Interesse verdeutliche die breite Unterstützung für eine friedliche Erkundung des Weltraums sowie das gemeinsame Bewusstsein, dass eine aktive Führungsrolle die Zukunft dieses Bereichs prägen werde. Er fügte hinzu, dass die NASA ihre Partnerallianz gezielt ausbaue, während der US-Präsident die Behörde anweise, wieder Astronauten auf die Mondoberfläche zu bringen und die Grundlagen für eine Reise zum Mars zu schaffen.

Die Staatengemeinschaft der Artemis Accords arbeitet auf Grundlage der 2024 verabschiedeten Geschäftsordnung („Signatories Group Method of Operations“), in deren Rahmen sich die Mitgliedsnationen zweimal jährlich treffen.

Das nächste große Treffen, das Artemis Accords Principals’ Meeting 2026, beginnt am Montag, den 5. Oktober, im Rahmen des International Astronautical Congress im türkischen Antalya. Den Vorsitz der Tagung führen der stellvertretende NASA-Administrator Matt Anderson und Generalmajor Roberto Melgar Sheen, Direktor der peruanischen Raumfahrtagentur CONIDA.